Integrative Rückentherapie,
              das Körpergefühl zurück erobern,

                                                             sich seines Körpers bewußt sein.

Jeder Mensch ist als aktiver Mitarbeiter gefragt, denn nur er kann sagen, wo er welche Missempfindung spürt und nur er kann beobachten, welche Muskeln er bei welcher Gelegenheit zu Hause oder im Beruf in Daueranspannung bringt, indem er z.B. dauernd eine bestimmte Fehlhaltung einnimmt. Nur er kann schlechte Gewohnheiten ändern und ist der einzige Spezialist auf dieser Welt für die Empfindungen seines Körpers, seiner selbst, denn niemand anders kann sagen, was sich in seinem Körper wie anfühlt.

Während der Körperarbeit lernt man nicht mechanisch bestimmte Übungen auszuführen, sondern man lernt, wieder zu spüren, was man tut. Dadurch gewinnt man die bewusste Steuerung seiner Bewegung zurück und damit außer Beschwerdefreiheit insgesamt mehr Freiheit und Selbstbestimmung.

Die Missempfindung (Schmerz, Angst, Schwindel, Übelkeit oder was auch immer) löst sich oft in Wohlgefallen auf, die Sauerstoffversorgung im betroffenen Gebiet wird besser, die Betreffenden fühlen sich wie befreit und werden bewegungsfreudiger, unternehmungslustiger und kontaktfreudiger. Die natürliche kreative Selbstorganisation stellt sich wieder her.
Da man mittels des Körperbewusstseintrainings gleichzeitig lernt, die Wiederentstehung von Verspannungen zu verhindern, erreicht man einen dauerhaften Erfolg.

Die volle Wirkung entfaltet sich erst durch die Kombination der einzelnen Methoden.
So können manchmal bestimmte Muskeln erst dann gezielt bewegt werden, wenn die Fascien auf ihnen bearbeitet sind, oder die Wirbeleinrichtung kann erst nach Entspannungsmassagen durchgeführt werden. Umgekehrt ist es auf Dauer sinnlos, nur Muskeln und Fascien zu lockern, wenn der Patient im Alltag in seine alten schädlichen Gewohnheiten zurück fällt. Hier sind Körperbewusstseinstraining und Übungen unbedingt erforderlich, um einen langfristigen Erfolg zu gewährleisten.


Wer mehr wissen möchte:
In Muskeln und Bindegewebe gibt es sowohl Fasern wie auch winzige Sinnesorgane. Bei einer körperlichen Verletzung, bei Stress ebenso wie bei einem bedrohlichen oder belastenden Ereignis oder einer entsprechenden Vorstellung ziehen sich die Fasern zusammen, was die Beweglichkeit einschränkt. Gleichzeitig melden die Rezeptoren ein unangenehmes Gefühl, also Schmerz, Angst, Übelkeit oder sonst eine Missempfindung. Umgekehrt reagiert der Organismus bei Positivem mit Entspannung, Beweglichkeit und Wohlbefinden. Sensorik und Motorik, Spüren und Bewegen, steuern sich gegenseitig: je mehr Missempfindung desto mehr Anspannung und je mehr Anspannung, desto mehr Missempfindung.
Die
sensomotorischen Vorgänge laufen natürlich über Gehirn und Nervensystem, aber der Ort der Empfindung wie auch derjenige der Erstarrung oder Bewegung ist nicht das Gehirn, sondern diejenige Stelle des Körpers, wo wir die Empfindung wahrnehmen. Daher können wir am Körper lokalisieren, wo wir uns freuen, Angst oder Schmerz empfinden. Die Trennung von Körper und Seele ist aufgehoben, denn wir reagieren bei diesen Spannungen immer mit Leib und Seele.

Im gesunden Fall sind diese leib-seelischen Spannungsvorgänge vorübergehend. War die Belastung aber zu stark oder zu lange oder wurde sie zu oft wiederholt, entstehen chronische Muskelverspannungen und Bindegewebsverhärtungen, also unwillkürliche Daueranspannungen in Muskulatur und/oder Bindegewebe, die sich selbst im Schlaf oder bei Ereignissen, die eigentlich als positiv empfunden werden müssten, nicht lösen.
Auch Fehlhaltungen und „dumme Angewohnheiten" wie z. B. mit vorgestrecktem Kopf vor dem Computer sitzen oder mit dem ganzen Gewicht auf einem Bein zu stehen, sind Dauerbelastungen, die mit entsprechenden Daueranspannung verbunden sind und zu unguten Gefühlen führen.
Je nach dem Ort der Daueranspannung bilden sich jetzt statt vorübergehender Missempfindungen verschiedenste massive Beschwerden heraus. 

Es hat sich erwiesen, dass chronische Schmerzzustände, Bewegungseinschränkungen und funktionelle Erkrankungen, sowie Ängste und Depressionen mit  chronische Muskelverspannungen und chronischen Verspannungen des (Unterhaut-) Bindegewebes verbunden sind, und dass diese durch eine Kombination von mentalen und direkt-körperlichen Methoden sehr gut positiv beeinflussbar sind.

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Während der Körperarbeit
lernt man nicht mechanisch bestimmte Übungen auszuführen, sondern man lernt, wieder zu spüren, was man tut.



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Jeder Mensch ist als aktiver Mitarbeiter gefragt.


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