Integrative Rückentherapie

In der IRT (Integrativen Rückentherapie)
sind verschiedene ganzheitliche Methoden der Körperbehandlung zu einem neuen Ganzen zusammengefügt.

1. Eine tiefe
Fascienmassage des ganzen Körpers mit dem Schwerpunkt Rücken.

2. Eine sanfte Wirbelbehandlung (Massage) mit einer Beckenausrichtung und Einrichtung aller Wirbel.

3. Wirksame, achtsame Übungen zum Schulen des Körperbewußtseins.

4. Begleitung der seelischen Hintergründe der Rückenprobleme mit Gespräch, achtsamer Berührung und Körperarbeit.

Dabei wird in mindestens fünf Sitzungen je 90 Minuten der gesamte Körper durchgearbeitet.
Bereits mit dieser geringen Anzahl von Behandlungen kann eine wesentliche Verbesserung der Körperhaltung erzielt werden.


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Tiefe Fascienmassage

Die Arbeit der amerikanischen Biochemikerin Dr Ida Rolf mit ihrem 10-Sitzungssystem hat die Therapie mit und am Rücken wesentlich beeinflußt. Es geht um die Neuorganisation der Faszien, eines Teil des menschlichen Bindegewebes um und zwischen allen Muskeln. Wir verhelfen dem Menschen, sich wieder mehr mit der Schwerkraft zu verbinden, sich aufzurichten und damit ein besseres und harmonischeres Gleichgewicht seiner Körperstruktur zu bekommen.

Wirbel- und Beckenbehandlung nach Dorn, Breuß und Popp

Die sanften Wirbelbehandlungen stellen eine wesentliche Ergänzung und Erweiterung der Faszienarbeit dar, da die Tiefengewebsbehandlungen allein oft Wirbel- und Beckenblockaden nicht aufzulösen in der Lage sind. Oft genügen gezielte Massage Griffe und eine dazu gehörige Bewegung des Klienten, die Wirbel- und Beckenstrukturen wieder zu justieren. Dabei hören die durch Wirbelverschiebungen entstandenen Schmerzen der eingeklemmten Spinalnerven etc. oft sofort auf.
Die Breuss-Ölmassage der Wirbelsäule (nach dem österreichischen Laienheiler Rudolf Breuß benannt) betrachte ich als ideale Vorbereitung der Wirbelbehandlung nach Dorn oder einer ihrer Weiterentwicklungen, der Dynamischen Wirbelbehandlung nach Popp. Das Ehepaar Popp aus Würzburg hat der ausführlichen Ausrichtung der Beckenstrukturen einen wesentlichen Platz in ihren Behandlungen gegeben.

Allen Richtungen gemeinsam ist die Wichtigkeit der dazugehörigen „Selbsthilfe-Übungen“, die sehr einfach sind und die Becken-und Wirbelstrukturen bleibend an der richtigen Stelle halten.

Körperbewußtseintraining

Erst die Integration der verschiedenen Therapien in den Alltag stabilisiert die Umorganisation des Rückens und des gesamten Menschen. Dabei steht die tägliche Innere Achtsamkeit des Umgangs mit sich selbst an erster Stelle. Gezielte Übungen, möglichst täglich durchgeführt, können jedoch sehr zu einer Stabilisierung des neuen Gleichgewichts beitragen. Für jede der 5 Basissitzungen in der Integrativen Rückenterapie schlage ich eine Reihe von Übungen vor. Dabei ist die fortwährende Dehnarbeit ebenso wichtig wie die Kräftigung vornehmlich der tieferen Haltemuskulatur.

Achtsamkeit als seelische Begleitung

Die achtsame Hinwendung in einem im Gegensatz zum Alltagsbewusstsein vertieften und verlangsamten Prozeß erlaubt die Erforschung der tief im Körper verankerten einschränkenden Glaubensmuster. Erst, wenn geistig und emotional die damit verbundenen Gefühle von Trauer, Schmerz und Wut gefühlt werden, können die Menschen sich neuen Horizonten zuwenden. Während die achtsame Berührung eine zentrale Bedeutung für diese Transformation hat, füge ich auch die Bindegewebsbehandlung als Neuformung des Körpers hinzu. Jetzt können die Menschen auch eine neue „Haltung“ zu ihrem Leben, den Gegebenheiten und Menschen gewinnen. Mit kleinen achtsam erfahrenen Bewegungen, Berührungen und Haltungsveränderungen die Seele bewußt mit dem Körper verbinden.

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Während der Körperarbeit
lernt man nicht mechanisch bestimmte Übungen auszuführen, sondern man lernt, wieder zu spüren, was man tut.



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Jeder Mensch ist als aktiver Mitarbeiter gefragt.


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